• eine Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport -
    Wiesbaden. Staatsminister Peter Beuth hat Dr. Karl Graf zu Eltz aus Eltville am Rhein (Rheingau-Taunus-Kreis) das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt, das ihm von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen worden war. Er erhält die Würdigung in Anerkennung seines kulturellen Wirkens im Rheingau sowie seiner Verdienste für den Denkmalschutz in Deutschland.

„Dr. Karl Graf zu Eltz hat das kulturelle Leben im Rheingau auf vielfältige Weise bereichert. Er ist neben einer Vielzahl von Ehrenämtern Mitbegründer des ‚Rheingau-Musik Festivals‘ sowie Initiator der ‚Theatertage Eltville‘. Deutschlandweit hat sich Dr. Karl Graf zu Eltz um den Erhalt von Burgen, Adelshöfen und Schlössern verdient gemacht. Als Schatzmeister der Deutschen Burgenvereinigung e.V. und Vorstandsmitglied der Stiftung der Deutschen Burgenvereinigung e.V. setzte er sich jahrzehntelang mit großer Leidenschaft für den Erhalt dieser Kulturschätze ein. Als besondere Lebensleistung ist die Sanierung der im Familienbesitz befindlichen Burg Eltz hervorzuheben, die dank seines aufopferungsvollen Einsatzes für das Publikum wieder vollständig zugänglich gemacht wurde. Dass die Burg der Öffentlichkeit offensteht, zeigt, dass Dr. Karl Graf zu Eltz ein bescheidener Burgherr mit kultureller Verantwortung ist. Sein unermüdliches und beispielgebendes Wirken im Bereich Kultur und Denkmalschutz wird mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt“, so Staatsminister Peter Beuth.

Dr. Karl Graf zu Eltz hat die Theatertage Eltville ins Leben gerufen und ist Mitbegründer und Kuratoriumsmitglied des Rheingau Musik Festivals, eines der größten Musikfestivals Europas mit jährlich über 170 Konzerten unter anderem in Hessens Kulturdenkmälern wie dem Kloster Eberbach, Schloss Johannisberg und Schloss Vollrads. Darüber hinaus ist der 71-jährige im Rheingau beim „Verein der Freunde der Benediktinerabtei Maria Laach e.V.“ sowie bei der Klosterstiftung St. Hildegard ehrenamtlich tätig. Auch bei der Stiftung Lesen bringt sich Dr. Karl Graf zu Eltz durch seine Mitarbeit im Kuratorium ein.

Von 1986 bis 2012 wirkte er als Schatzmeister der Deutschen Burgenvereinigung e.V. In dieser Zeit hat er den finanziell angeschlagenen Verein auf solide Beine gestellt und die vollständige Sanierung der stark renovierungsbedürftigen Marksburg begleitet. Bis heute ist er Vorstandsmitglied der Stiftung der Deutschen Burgenvereinigung e.V., die sich seit 1992 für die Pflege, den Schutz und die Erhaltung von Denkmalen, insbesondere von historischen Wehr- und Wohnbauten einsetzt.

Großes Engagement hat er in die Sanierung von Burg Eltz gesteckt, die sich seit mehr als 800 Jahren im Besitz der gleichnamigen Familie befindet. Gemeinsam mit seiner Frau hat er die statisch gefährdete und sanierungsbedürftige „500-DM-Burg“ mit sehr großen persönlichen Opfern erfolgreich saniert und für das Publikum wieder vollständig zugänglich gemacht. Die Burg Eltz ist die meist besuchte private Burg in Deutschland und das wohl international bekannteste Denkmal von Rheinland-Pfalz. Die Burg wird seit ungefähr 1820 nicht mehr von der Familie bewohnt und ist seither für das interessierte Publikum, in Teilen kostenlos, geöffnet.

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