• eine Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport -
    Wiesbaden/ Lorch. Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat der Stadt Lorch am Rhein das Zertifikat „Geprüfte Informationssicherheit“ des Kommunalen Dienstleistungszentrums Cybersicherheit (KDLZ CS) überreicht und die Kommune für ihre Bemühungen gelobt, Informationen und Bürgerdaten noch stärker zu schützen.

„Über die Experten des ‚Kommunalen Dienstleistungszentrums Cybersicherheit (KDLZ CS)‘ unterstützt die Hessische Landesregierung Städte und Gemeinden seit Anfang 2016 in allen Fragen rund um das Thema Informationssicherheit. Die Stadt Lorch am Rhein und ihre Mitarbeiter haben an diesem Programm erfolgreich teilgenommen, notwendige Maßnahmen zügig umgesetzt, Schulungen wahrgenommen und damit unterstrichen, dass allen Mitarbeitern der Kommune das Thema Informationsschutz und damit verbunden der Schutz von Bürgerdaten wichtig sind. Die Stadt Lorch und ihre kommunalen Vertreter haben damit nicht nur Weitsicht und großes Verantwortungsbewusstsein bewiesen, sondern auch das Sicherheitsniveau des kommunalen IT-Systems gesteigert. Hierfür überreiche ich Lorch am Rhein das Zertifikat ‚Geprüfte Informationssicherheit‘“, so Innenminister Peter Beuth.

Seit Januar 2016 bietet das Land in Kooperation mit dem IT-Dienstleister „ekom21“ Städten und Gemeinden sowie Landkreisen Unterstützung an. Von der Analyse der Systeme über Schulungen bis hin zu Softwarelösungen. Dafür wurden bis heute mehr als fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die bisherige Bilanz kann sich sehen lassen: über 270 Kommunen haben in Hessen bereits teilgenommen. Es wurden über 650 Beratungstermine vor Ort durchgeführt und 223 Kommunen erhielten bereits einen individuellen Bericht zum Stand der IT-Sicherheit samt empfohlener Maßnahmen.

Die Stadt Lorch am Rhein nahm ab Juni 2017 am Programm teil, erhielt dabei Maßnahmenempfehlungen und Aufgaben, die zielstrebig und zeitnah umgesetzt wurden. So führte die Kommune beispielsweise neue Sicherheits-Richtlinien oder die Änderung der Passwort-Richtlinien ein. Auch das IT-System der Kommune wurde geprüft und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung für das Thema Informationssicherheit sensibilisiert.

„Wir wollen Vertrauen in den digitalen Wandel stärken. Dafür bedarf es eines breiten Bewusstseins für Sicherheit im Cyberraum. Hessen ist Vorreiter beim Thema Cybersicherheit. Wir haben frühzeitig mit zahlreichen Initiativen in unsere Zukunft investiert“, betone der Innenminister.

Das Kommunale Dienstleistungszentrum Cybersicherheit ist ein Baustein in der umfassenden Agenda „Cybersicherheit@Hessen“. Das Land ist für die Herausforderung im Bereich der Informationssicherheit breit aufgestellt. Neben dem Maßnahmenprogramm „ODIS“, das die IT-Sicherheit in Netzen und Systemen des Landes verbessert, anwendungsorientierter Forschungsförderung, den kostenfreien Beratungs- und Unterstützungsangeboten für die hessischen Kommunen durch das 2016 eingeführte „Kommunale Dienstleistungszentrum Cybersicherheit“ umfasst die Agenda auch das „Hessen Competence Center für Cybersecurity“ (Hessen3C). Hessen3C bündelt die Kompetenzen und vernetzt die Maßnahmen der Sicherheitsbehörden bei der Cybersicherheit und unterstützt bei der Bekämpfung von Internetkriminalität durch operative Beratungsangebote und effektive Werkzeuge.

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