• eine Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport -
    Wiesbaden/Schwalbach am Taunus. Anlässlich der Themenwochen „Land hat Zukunft“ hat Peter Beuth, Hessischer Minister des Innern und für Sport, in Schwalbach am Taunus an einer Besprechung der Arbeitsgemeinschaft „Dialog Schwalbach“ teilgenommen und sich über geplante Maßnahmen im Rahmen der Initiative KOMPASS informiert.

„Das Land Hessen und die Stadt Schwalbach am Taunus arbeiten vertrauensvoll zusammen, um die Sicherheit vor Ort weiter zu verbessern. Die Stadt hat schon im letzten Jahr eine Arbeitsgemeinschaft ‚Dialog Schwalbach‘ eingeführt und erfährt nunmehr starke Unterstützung durch das Land. Mit dem eingesetzten ‚Schutzmann vor Ort‘ wurde die polizeiliche Präsenz in der Öffentlichkeit seit Januar erhöht. Im Rahmen der KOMPASS-Initiative greift das Land der Kommune zusätzlich unter die Arme, um weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheitslage in Schwalbach zu entwickeln“, betonte Innenminister Peter Beuth.

Erste Maßnahmen wurden in Schwalbach am Taunus bereits initiiert. An den beiden weiterführenden Schulen Albert-Einstein-Schule und Friedrich-Ebert-Schule in den Jahrgängen 9 bis 13 sind die Themenkomplexe Mülltonnenbrände, Gründe für polizeiliche Kontrollen und Platzverweise, Videoschutzanlage auf dem Marktplatz, Ablauf einer Identitätsfeststellung durch den Jugendkoordinator mit Unterstützung des Schutzmanns vor Ort und der Schulsozialarbeit umfangreich erörtert worden. Die Stadt Schwalbach plant in einem nächsten Schritt eine Befragung, die sicherheitspolitische Anregungen und Beschwerden aus der Bürgerschaft ermitteln soll.

Im Rahmen des KOMPASS-Programms unterstützt das Hessische Innenministerium nicht nur durch die Beratung von Experten der Polizei. Hinzu kommen die Förderung von Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen sowie die Unterstützung von Initiativen für den Freiwilligen Polizeidienst.

Hintergrund KOMPASS:

KOMPASS ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die Städte und Gemeinden. Ziel des Programms ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln und passgenauere Lösungen für Probleme vor Ort zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention. Gestartet ist KOMPASS im Dezember 2017 mit den vier Modellkommunen Bad Homburg, Hanau, Maintal und Schwalbach am Taunus. Eine zentrale Rolle hat der KOMPASS-Berater inne. Der KOMPASS-Berater ist ein Polizist, der im ständigen Dialog mit den Partnern den Fortschritt der gemeinsamen Initiativen für mehr Sicherheit dokumentiert. In einem ersten Schritt geht er auf die kommunalen Vertreter zu und erstellt mit diesen gemeinsam eine detaillierte Sicherheitsanalyse für die jeweilige Stadt oder Gemeinde. Berücksichtigung finden dabei alle bewährten Maßnahmen der Polizei sowie alle Programme, die bereits vor Ort wirken. Dabei soll auch Bestehendes auf den Prüfstand gestellt und eine detaillierte Maßnahmenliste erstellt werden, wie die Sicherheit vor Ort weiter verbessert werden kann. Weitere Informationen unter: http://kompass.hessen.de.

Hintergrund „LAND HAT ZUKUNFT“:

Der Besuch des Innenministers ist Teil der Zukunftswochen, die die Landesregierung unter dem Motto „Bereit für Morgen“ gestartet hat. In dieser Zeit besuchen alle Minister und Staatssekretäre Einrichtungen, Projekte und Institutionen, die für die Schwerpunkte der Politik der Landesregierung und die Zukunftsfähigkeit Hessens stehen. Nach der ersten Zukunftswoche „Sicherheit und Recht“ stehen nun die ländlichen Regionen im Fokus. 85 Prozent der Fläche Hessens ist ländlich geprägt, jeder zweite Hesse ist hier zu Hause. Bei der Umfrage „Zukunftsmonitor Hessen 2017“ gaben 93 Prozent der Teilnehmer an, dass sich die Landesregierung noch stärker für den ländlichen Raum einsetzen soll. Mit der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ werden 2018 und 2019 insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um die ländlichen Regionen für die Zukunft zu stärken.

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