Rheingau Taunus. „Behindertensport und Inklusion im Sport“ lautete das Motto des 8. Abend des Sports im Hessischen Landtag, zu dem Ministerpräsident Volker Bouffier und Landtagspräsident Norbert Kartmann eingeladen haben. Auch in diesem Jahr sind der Einladung der Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und Peter Beuth mehrere ehrenamtliche Funktionäre aus dem Rheingau-Taunus-Kreis, die sich in den letzten Jahren um den Vereinssport und um Inklusion und Integration im Sport in der Region verdient gemacht haben, gefolgt.

Die beiden CDU-Landtagsabgeordneten machten darauf aufmerksam, dass der Sport eine Vorreiterrolle bei den Themen Inklusion und Integration einnimmt. „Ohne engagierte Bürgerinnen und Bürger, die mit Ihrem Ehrenamt, den Sport in Hessen und bei uns im Rheingau-Taunus-Kreis stärken, wären Inklusion und Integration nicht möglich. Für Ihre Einsatz verdienen sie unsere Anerkennung und unsere Unterstützung“, lobte Petra Müller-Klepper.

Peter Beuth, Landtagsabgeordneter und Sportminister, betont die herausragende Bedeutung von Sport für die Gesellschaft: „Sport ist nicht nur gesund, sondern prägt den Menschen, da mit Fairplay und Toleranz Werte vermittelt werden, die für unser gesellschaftliches Miteinander wichtig sind. Damit bietet Sport auch einen wichtigen Baustein für das Gelingen von Integration.“

Zuletzt hat die Hessische Landesregierung mit „Sport und Flüchtlinge“ ein Programm initiiert, das die Integration vor Ort durch Sportvereine und Kommunen fördert. Durch das Programm haben im vergangenen Jahr 244 Kommunen rund 1,7 Millionen Euro erhalten. Auch zahlreiche Städte und Gemeinden in Rheingau und Untertaunus profitieren von den Förderungen. Alleine im aktuellen Kalenderjahr haben bereits acht Kommunen im Rheingau-Taunus-Kreis Förderungen in Höhe von 37.500 Euro bewilligt bekommen.

Für die Förderung des Behindertensports stellt die Hessische Landesregierung im Jahr 2018 fast 600.000 Euro zur Verfügung. „Mit diesen Geldern konnten Großveranstaltungen im Bereich des Behindertensportes und der Inklusion, wie der World-Super-Cup im Rollstuhlbasketball gefördert werden“, so Peter Beuth.

„Der Landesregierung ist es wichtig, dass ein vielfältiges, flächendeckendes Angebot für alle Bürger gibt. Wir begrüßen, dass immer mehr Vereine und ehrenamtliche Helfer erkannt haben, wie wichtig Inklusion und Integration im Sport ist“, so Müller-Klepper und Beuth.

Der Stellenwert des Sports in Hessen spiegelt sich auch in der Erhöhung der Haushaltsmittel für Sportförderprogramme wider. Neben der Erhöhung dieses Zuschusses wurde die Förderung im Breiten- und Leistungssport deutlich ausgeweitet. Hierfür sind im Jahr 2018 über 45 Mio. Euro vorgesehen. Kommunen werden ab dem Jahr 2019 darüber hinaus durch das neue Förderprogramm „Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogram“ (SWIM) unterstützt. Dabei besteht für die Kommunen sowohl die Möglichkeit Förderungen für Hallen- als auch für Freibäder zu erhalten.

„Auch wenn wir aufgrund der langen Tagesordnung im Plenum des Landtags nicht die Zeit hatten, die wir sehr gerne mit den Sportlern und Sportfunktionären verbracht hätten, haben wir uns sehr über die zahlreichen Gäste im Hessischen Landtag gefreut“, so Petra Müller-Klepper und Peter Beuth abschließend.

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